Radical Playgrounds: From Competition to Collaboration
Ein Kunstparcours am Gropius Bau
Kuratiert von: Joanna Warsza & Benjamin Foerster-Baldenius
Architektur: raumlaborberlin
Produktion: Berliner Festspiele
Technische Produktion: Maria Kusche & Benjamin Frick
Ort: Gropius Hain, Berlin
Zeitraum: 27. April – 14. Juli 2024
Fotos: ©Camille Blake
Im Frühjahr 2024 verwandelt sich der Gropius Hain für elf Wochen in eine außergewöhnliche Kunstlandschaft: Radical Playgrounds – ein Kunstparcours, der Kunst, Spiel und gesellschaftlichen Dialog miteinander verbindet. In Anlehnung an das Zitat der Architektin Lina Bo Bardi, dass jedes Museum einen Spielplatz haben sollte, wird diese Installation zu einem Raum, der zum Spielen, Erleben und Nachdenken einlädt.
Radical Playgrounds ist eine experimentelle Mischung aus Skulpturenpark, Abenteuerspielplatz, Museumserweiterung und temporärem Jahrmarkt. Zahlreiche Pavillons und Installationen greifen das Vokabular des Spielplatzes auf – Schaukeln, Karussells, Wasserfontänen und Labyrinthe prägen das Gelände. Doch hinter dieser spielerischen Fassade verbirgt sich ein tieferes Anliegen: Die Werke offenbaren Geschichten von Inklusion und Ausgrenzung, rufen zu einem engagierten Aktivismus auf und thematisieren die dunklen, oft vergessenen Kapitel unserer Geschichte. Gleichzeitig bieten sie Raum, um über unsere wechselseitige Abhängigkeit auf diesem Planeten nachzudenken.
Der Kunstparcours wird durch Arbeiten von Künstlerinnen wie Edgar Calel, Céline Condorelli, Massimo Furlan, Florentina Holzinger, Joar Nango, Tomás Saraceno und dem Playground Project bereichert. Ihre Werke laden Besucherinnen jeden Alters ein, die Grenze zwischen Kunst und Spiel zu erkunden. Die Installationen sind nicht nur ästhetische Objekte, sondern interaktive Räume, die berührt, betreten und erlebt werden können.
Radical Playgrounds geht nach elf Wochen zu Ende – rund 28.000 Menschen besuchten den Kunstparcours am Gropius Bau.
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