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ÜBER MICH

Benjamin Frick (*1986, Düsseldorf) ist in Grenoble (F) aufgewachsen und lebt und arbeitet heute in Berlin als Künstler und Designer mit einem Hintergrund in Architektur. In seinen Arbeiten verbindet er räumliche Gestaltung mit Klang und Performance. Seine Projekte untersuchen mit Hilfe unterschiedlicher Medien, wie alltägliche Routinen unsere Wahrnehmung formen – und wie sie durch gezielte Sinnesverschiebungen aufgebrochen werden können.

Durch digitale Ablenkung und Unaufmerksamkeitsblindheit entgehen uns viele Momente, die unseren Alltag bereichern könnten. Mit Installationen und interaktiven Interventionen lädt Frick dazu ein, das scheinbar Vertraute neu zu entdecken. Er verzerrt Perspektiven, verändert akustische Räume oder verschiebt physische Grenzen, um Irritation und Neugier auszulösen. Ziel ist es, einen nachhaltigen Perspektivwechsel zu initiieren – hin zu mehr Achtsamkeit und Wertschätzung für die eigene Umgebung.

Frick arbeitet bewusst interdisziplinär. In seiner Arbeitsweise überträgt er Formen, Systeme, Strukturen, Raster und Rhythmen von einem Bereich in den anderen und schafft dadurch unsichtbare, aber tief spürbare Verbindungen. 

Seine Arbeiten reichen von ephemeren Momenten, die sich einer rein dokumentarischen Wiedergabe entziehen, über temporäre Installationen bis hin zu dauerhaft angelegten Eingriffen.

Im öffentlichen Raum entstehen so häufig hybride Objekte zwischen Skulptur und nutzbarem Stadtmöbel deren Nutzung häufig bewusst offen bleibt: Die Betrachter*innen sind eingeladen, eigene Umgangsweisen zu erfinden, das Objekt zu zähmen und spielerisch zu erkunden. Die Formen selbst entwickeln sich aus einem Zusammenspiel von Zweck, Ästhetik, konzeptuellen Ansatz, Referenzen und Ironie.

Vom Konzept über Entwurf und Planung bis hin zur Fertigung begleitet er die Projekte möglichst aus einer Hand – oder zumindest engmaschig in allen Phasen. In dieser Arbeitsweise spiegelt sich der Geist des Bauhauses wider: die enge Verbindung von Gestaltung, Handwerk und Technik. So entsteht ein durchgängiger Prozess, in dem räumliche, technische und sinnliche Aspekte ineinandergreifen. Bereits in der Entwurfsphase fließt die vorausschauende Auseinandersetzung mit konstruktiven Herausforderungen ein, um Reibungsverluste zu vermeiden und ein stimmiges Gesamtergebnis mit klarer, einheitlicher Formensprache zu ermöglichen – im Sinne einer Gestaltung, die funktional, ästhetisch und menschlich zugleich ist.

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