XORG – eXperience Of Resonant Geometries
2018 – Berlin
Räumliche Klanginstallation
Im Rahmen von Floating University von Raumlabor
Konzept, Entwurf & Umsetzung: Benjamin Frick
Die scheinbar vertraute Struktur verwandelt sich in ein Instrument – ein Resonanzkörper, der die architektonische Präsenz hör- und spürbar macht. Die Besucher:innen treten in einen Dialog mit dem Raum, nicht über Worte, sondern über Klang und Bewegung.
Was eben noch als Baustelle erschien, wird plötzlich performativ – Badewannen werden zu Klangkörpern, Leitungen zu Resonanzräumen, Holzplanken zu perkussiven Flächen. Der Klang durchzieht die Struktur, schärft die Wahrnehmung für Materialität, räumliche Tiefe und temporäre Ordnung. In diesem Moment kippt die Funktion in Poesie – das Banale wird bemerkenswert.
Die Grundlage bildet ein mehrstöckiger Gerüstbau auf dem Gelände der Floating University. Über eine zentrale Interface können Solenoide – elektromagnetische Schlagmechanismen – gezielt angesteuert werden. Sie befinden sich verteilt im Raum und schlagen auf verschiedenste Materialien: Metallrohre, Holzbalken, Drahtseile, Badewannen, Bauplatten und weitere architektonische oder gebrauchsfunktionale Elemente. So wird der gebaute Raum selbst zum interaktiven Instrument, dessen Eigenklang mit jedem Impuls neu erfahrbar wird.
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